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Die beiden Rauminstallationen Aire (2003) und Llorado (2004) bildeten den Abschluss
der Ausstellung. Beide Arbeiten haben als Ausgangsmaterial Wasser. In Aire wurde
die Luft des Raumes über zwei Geräte mit dem Wasser befeuchtet, das
bei der Waschung von Toten vor der Obduktion aufgefangen wurde. Die darin gelösten
»Lebensspuren« verbreiten sich unsichtbar in der Luft und lassen erneut
die Toten in minimalen Spuren anwesend sein. Die Begegnung wurde hier aufs Äußerste
reduziert und intensiviert. Lediglich der schwache Geruch zeugte noch von ihrer
Anwesenheit. Indem die Luft eingeatmet wurde, war der körperliche Kontakt
unmittelbar und direkt. Die |