Filmreihe "The Krazy House" im Deutschen Filmmuseum
Begleitend zur Ausstellung "Rineke Dijkstra. The Krazy House" im MMK zeigt das Kino des Deutschen Filmmuseums eine Filmreihe, die sich – wie die Arbeiten Dijkstras – mit dem Heranwachsen junger Menschen als Zeit der Spannung zwischen Selbstinszenierung und Authentizität beschäftigt.
Eintrittspreise 7 Euro normal, 5 Euro ermäßigt
Kartenreservierung: 069 961220220
Veranstaltungsort:
Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41, 60594 Frankfurt am Main
Paranoid Park
Regie: Gus van Sant, OmU
2.4. um 20.30 Uhr / 11.4. um 18 Uhr
Der Paranoid Park in Portland ist ein Skater-Paradies und Zufluchtsort für Jugendliche. Gus Van Sant greift die innere Verlorenheit seiner Protagonisten mit einer ausgefeilten Musikstruktur und fragmentarischen Erzählweise auf.
Mein Stern / Torpedo
Mein Stern (Regie: Valeska Griesebach)
Torpedo (Regie: Helene Hegemann)
5. April um 20.30 Uhr
Zwei Debütfilme zwischen Dokumentation und Fiktion: In MEIN STERN verlieben sich zwei 16-Jährige ineinander und versuchen, das Erwachsenenleben auszuprobieren und zu inszenieren.
TORPEDO ist das furiose Regie-Debüt der 16-jährigen Helene Hegemann. In ihrem Coming-of–Age-Film, der autobiographische Züge trägt, taucht eine Heranwachsende in die linke Kulturszene Berlins ein.
Goshogaoka
Regie: Sharon Lockhart, ohne Dialog
7. April um 18 Uhr
Die Fotografin und Filmemacherin Sharaon Lockhart beobachtet in der Goshogaoka-High School nördlich von Tokio das Mädchen-Basketballteam beim Training. Entstanden ist eine präzise Studie des Zusammenklangs der Stimmen und Körperbewegungen.
Entre les murs (Die Klasse)
Regie: Laurent Cantet, OmU
9. April um 20.30 Uhr / 18. April um 17.30 Uhr
Das Heranwachsen im sozialen Brennpunkt von Paris: Angelehnt an einen autobiografischen Roman motiviert der Lehrer in DIE KLASSE seine Schüler dazu, sich selbst zu porträtieren und einander respektvoll zu begegnen.
Rize
Regie: David LaChapelle, OmU
19. April um 20.30 Uhr / 23. April um 18 Uhr
Ein Tipp von Rineke Dijkstra: Starfotograf David LaChapelle stellt in seinem Regiedebüt zwei Tanzstile vor, die in der Subkultur Los Angeles’ entstanden sind und für den Kampf gegen rassistische Unterdrückung stehen: Clowning und Krumping.
Prinzessinnenbad
Regie: Bettina Blümner
21. und 28. April um 18 Uhr
An der Schwelle zum Erwachsenwerden fangen drei Freundinnen an, ihre eigenen Wege in die Welt zu suchen. Einfühlsam beobachtet der Dokumentarfilm ein Jahr lang den Alltag der Mädchen in Berlin-Kreuzberg
Mad Hot Ballroom
Regie: Marylin Agrelo, OmU
25. April um 18 Uhr
Ein Tipp von Rineke Dijkstra: Der Film begleitet drei New Yorker Schulklassen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Milieus während sie das „Ballroom Dancing“ lernen. Die ersten Körperkontakte und der Umgang mit Erwartungen und Enttäuschungen stehen als Metaphern für das Erwachsenwerden.







