Deutscher Pavillon – 55. Internationale Kunstausstellung – La Biennale di Venezia 2013

The German contribution to the 55th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia, installation view, 2013

We see, from left to right: Ai Weiwei, Bang, 2010-2013, 886 antique stools, 11 x 12 x 6.7 m, courtesy of Ai Weiwei and Gallery neugerriemschneider, Berlin; Romuald Kamakar, Panzernashorn (Rhinoceros), Germany 2012, 16:9, 1:30 min, A Pantera Film Production, © 2013 Pantera Film GmbH. © Roman Mensing, artdoc.de in Zusammenarbeit mit / in cooperation with Thorsten Arendt, artdoc.de

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Ai Weiwei, Bang, 2010-2013, 886 antique stools, 11 x 12 x 6.7 m, courtesy of Ai Weiwei and Gallery neugerriemschneider, Berlin. © Roman Mensing, artdoc.de in Zusammenarbeit mit/ in cooperation with Thorsten Arendt, artdoc.de

The German contribution to the 55th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia, installation view, 2013

(foreground) Ai Weiwei, Bang, 2010-2013, 886 antique stools, 11 x 12 x 6.7 m, courtesy of Ai Weiwei and Gallery neugerriemschneider, Berlin; (background) Dayanita Singh, File Room, 2013, 15 framed books, courtesy of Dayanita Singh and Frith Street Gallery, London. © Roman Mensing, artdoc.de in Zusammenarbeit mit/ in cooperation with Thorsten Arendt, artdoc.de

The German contribution to the 55th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia, installation view, 2013

We see, from left to right: Santu Mofokeng, Denied Access to Graves, 2012, Pigment print, 16 x 24 cm; Santu Mofokeng, Driefontein Mine with Graves, Mpumalanga (South Africa), 2012, Pigment print, 99,5 x 145 cm; Santu Mofokeng, Commondale Plantation with Graves, Piet Retief (South Africa), 2012, Pigment print, 30 x 45 cm; Santu Mofokeng, Commondale Community Farm, Piet Retief (South Africa), 2012, Pigment print, 30 x 45 cm; Santu Mofokeng, Commondale Graves, Piet Retief (South Africa), 2012, Pigment print, 30 x 45 cm; Santu Mofokeng, Driefontein Mine, Mpumalanga (South Africa), 2012, Pigment print, 30 x 45 cm; Santu Mofokeng, Relocated Gravestones, Bohlokong, Bethlehem, Free State (South Africa), 1992, Pigment print, 38 x 58 cm. All images courtesy of Santu Mofokeng and Lunetta Bartz, MAKER, Johannesburg. © Roman Mensing, artdoc.de in Zusammenarbeit mit/ in cooperation with Thorsten Arendt.

The German contribution to the 55th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia, installation view, 2013

Ai Weiwei, Bang, 2010-2013, 886 antique stools, 11 x 12 x 6.7 m, courtesy of Ai Weiwei and Gallery neugerriemschneider, Berlin. © Roman Mensing, artdoc.de in Zusammenarbeit mit/ in cooperation with Thorsten Arendt.

The German contribution to the 55th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia, installation view, 2013

Dayanita Singh, Mona and Myself, 2013, Moving Still image, courtesy of Dayanita Singh and Frith Street Gallery, London. © Roman Mensing, artdoc.de in Zusammenarbeit mit/ in cooperation with Thorsten Arendt.

The German contribution to the 55th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia, installation view, 2013

We see, from left to right: Ai Weiwei, Bang, 2010-2013, 886 antique stools, 11 x 12 x 6.7 m, courtesy of Ai Weiwei and Gallery neugerriemschneider, Berlin; Santu Mofokeng, Lake Funduzi, Venda (South Africa), 2011, Silver gelatin print, 38 x 58 cm, courtesy of Santu Mofokeng and Lunetta Bartz, MAKER, Johannesburg. © Roman Mensing, artdoc.de in Zusammenarbeit mit/ in cooperation with Thorsten Arendt.

Santu Mofokeng, 6 photographs from the series The Black Photo Album / Look at Me, 1890-1950, 1997

Silver gelatin prints, different dimensions. All images courtesy of Santu Mofokeng and Lunetta Bartz, MAKER, Johannesburg.

The German contribution to the 55th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia, installation view, 2013

We see, from left to right: Santu Mofokeng, Inside Motouleng Cave, Free State (South Africa), around 2008, Silver gelatin print, 67 x 100 cm; Santu Mofokeng, Mautse Cave, Free State (South Africa), 1996, Pigment print, 140 x 209 cm; Santu Mofokeng, Tattoos, Mautse Cave, Free State (South Africa), around 2000, Silver gelatin print, 67 x 100 cm; Santu Mofokeng, Inside Motouleng Cave, Free State (South Africa), around 2008, Silver gelatin print, 67 x 100 cm; Santu Mofokeng, Sacral Chickens, Motouleng Cave, Free State (South Africa), 2004, Silver gelatin print, 30 x 45 cm; Santu Mofokeng, Gynacological place, Motouleng Cave, Free State (South Africa), around 2008, Silver gelatin print, 38 x 58 cm; Santu Mofokeng, Elephant Rock, Motouleng Cave, Free State (South Africa), 1996, Silver gelatin print, 67 x 100 cm. All images courtesy of Santu Mofokeng and Lunetta Bartz, MAKER, Johannesburg. © Roman Mensing, artdoc.de in Zusammenarbeit mit/ in cooperation with Thorsten Arendt.

Künstlerisches Schaffen in Deutschland ist heute von vielfältigen Formen der Zusammenarbeit zwischen Künstlern aus aller Welt und einem internationalen intellektuellen und kulturellen Klima geprägt. Susanne Gaensheimer, Direktorin des MMK, setzt daher ihre kritische Beschäftigung mit der Bedeutung der traditionellen Form nationaler Repräsentation in den Länderpavillons auf der Biennale in Venedig in diesem Jahr fort und schlägt vor, das Format des Länderpavillons als ein offenes Konzept und Deutschland nicht als hermetische nationale Einheit, sondern als aktiven Teil eines komplexen, weltweiten Netzwerkes zu verstehen. Aus diesem Grund hat die Kuratorin vier internationale KünstlerInnen aus unterschiedlichen Ländern eingeladen:

Romuald Karmakar
Santu Mofokeng
Dayanita Singh
Ai Weiwei

Auf Initiative der Auswärtigen Ämter Frankreichs und Deutschlands findet der deutsche Beitrag im Französischen Pavillon statt, und umgekehrt. Inhaltlich ist den vier Künstlern gemeinsam, dass sie in ihren Werken – in unterschiedlicher
Form und mit individuellem Fokus – die vermeintliche Eindeutigkeit biografischer, nationaler und kultureller Identität hinterfragen und die Auflösung bestimmter Identitätsvorstellungen im Zuge der Modernisierung und Globalisierung ihrer jeweiligen Lebensrealitäten thematisieren. Romuald Karmakar beschäftigt sich in seinen Arbeiten seit fast drei Jahrzehnten mit deutscher Geschichte, deutschen Themen, deutscher Identität und zeigt in seinen Filmen, dass politische Ideologisierung nicht mehr innerhalb nationaler Grenzen stattfindet, sondern ein europa- und weltweiter Prozess geworden ist. Dayanita Singhs Bildwelt ist von einer Lebensform geprägt, in der klassische indische Gesellschafts- und Familientraditionen mit dem modernen Dasein aufeinanderstoßen. Das permanente Reisen als Fotografin in allen Teilen der Welt ist die Daseinsform, die ihr Leben und Arbeiten mehr bestimmt als die Verwurzelung mit ihrer Heimatstadt
Delhi. In Santu Mofokengs photographischen Serien, die für den deutschen Beitrag in Venedig entstanden sind, prallen ebenfalls transnationale Entwicklungen, kulturelle Traditionen und persönliche Schicksale aufeinander. Seine Bilder zeigen, wie sich die restriktive Lebensrealität der Apartheid auch auf die spirituelle Identität der schwarzen Südafrikaner niedergeschlagen hat und sich Trauma und Erinnerung in die Landschaft eingeschrieben haben. Der Verlust der kulturellen Identität durch die Kulturrevolution und die Veränderung der chinesischen Gesellschaft im Zuge der Modernisierung des Landes sind zentrale Themen im Werk von Ai Weiwei. Alle vier Künstler haben für den deutschen Beitrag im Französischen Pavillon auf der 55. Internationalen Kunstausstellung – La Biennale die Venezia 2013 neue Arbeiten entwickelt, die hier erstmals präsentiert werden. 

Pavillontausch Frankreich – Deutschland

Christine Macel, die Kuratorin des Französischen Pavillons und Chefkuratorin am Musée National d’Art Moderne – Centre Pompidou, Paris und Anri Sala, der Künstler, der Frankreich vertritt, und Susanne Gaensheimer, die Kuratorin des Deutschen Pavillons und Direktorin des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, sowie die Künstler, die sie für den Deutschen Pavillon eingeladen hat, Ai Weiwei, Romuald Karmakar, Santu Mofokeng und Dayanita Singh, haben sich entschlossen, die Räume des Deutschen und des Französischen Pavillons bei der 55. Kunstbiennale von Venedig 2013 zu tauschen.

Zu Beginn dieses Jahres haben die Außenministerien Frankreichs und Deutschlands vorgeschlagen, die Pavillons der beiden Länder auf der 55. Internationalen Kunstausstellung – La Biennale di Venezia 2013 zu tauschen. Diese Idee ist in den letzten zehn Jahren immer wieder diskutiert worden. 2012 haben die Kuratoren und die Künstler frühzeitig beschlossen, die Möglichkeit gemeinsam zu diskutieren. Nach sehr konstruktiven Gesprächen und zahlreichen Ortsbegehungen in Venedig haben alle Beteiligten dem Vorschlag zugestimmt.

Grundlegend für die Entscheidung war, dass in der Arbeitsrealität der Kunstwelt heutzutage internationale Kooperation und Kommunikation eine Selbstverständlichkeit geworden sind – eine Kunstwelt, die sehr viel stärker vom Dialog zwischen kulturellen Sphären als von der Undurchlässigkeit nationaler Grenzen bestimmt ist. Es sind diese transnationalen Alltagsrealitäten, die zeigen, dass die zeitgenössische Kunstwelt europäische Kulturen tatsächlich in ein größeres, internationales Netzwerk einbindet. Die Kuratoren und die Künstler fühlen sich der Idee einer gemeinsamen europäischen Kultur innerhalb eines größeren Bezugssystems einer globalen kulturellen Gemeinschaft verpflichtet.

Der deutsche Beitrag entsteht im Auftrag des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland und wird realisiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa).

Künstlerauswahl Venedig Biennale 2013

Die 2011 begonnene kritische Beschäftigung mit der Bedeutung der traditionellen Form nationaler Repräsentation in den Länderpavillons auf der Biennale in Venedig setzt Susanne Gaensheimer 2013 fort. Künstlerisches Schaffen in Deutschland ist heute von vielfältigen Arten der Zusammenarbeit zwischen Künstlern aus aller Welt und einem internationalen intellektuellen und kulturellen Austausch geprägt. Deutschland soll daher auf der 55. Biennale in Venedig nicht als hermetische nationale Einheit, sondern als aktiver Teil eines komplexen, weltweiten Netzwerkes repräsentiert werden. Aus diesem Grund hat Susanne Gaensheimer vier internationale KünstlerInnen aus unterschiedlichen Ländern eingeladen:

Ai Weiwei
Romuald Karmakar
Santu Mofokeng
Dayanita Singh


Die KünstlerInnen sind in den großen Museen und Sammlungen der Welt vertreten und haben an den wichtigen internationalen Großausstellungen und Filmfestivals teilgenommen. Ihre Werke, Ausstellungen, Publikationen und Filme sind Teil der internationalen künstlerischen Diskurse und haben diese in den letzten Jahren zum Teil mitbestimmt. Darüber hinaus sind alle vier KünstlerInnen in besonderer Weise mit der deutschen Kunstszene verbunden. Seit vielen Jahren arbeiten Ai Weiwei, Romuald Karmakar, Santu Mofokeng und Dayanita Singh auch in Deutschland bzw. mit deutschen Institutionen, Verlagen und Sammlungen eng zusammen. Inhaltlich ist ihnen gemeinsam, dass sie sich in ihrem Werk auf kritische Weise mit den Bedingungen ihrer jeweiligen Lebenswirklichkeit beschäftigen und wesentliche Impulse geben zur Reflektion des aktuellen kulturellen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses in einer global vernetzten Welt. Dabei nutzen sie selbstverständlich eine Vielzahl von Medien, neben Bildhauerei und Installation auch Fotografie und Film.
 

Venedig Biennale 2013

Susanne Gaensheimer, Direktorin des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, ist von Dr. Guido Westerwelle, Bundesminister des Auswärtigen, erneut zur Kuratorin des Deutschen Pavillons für die 55. Biennale di Venezia 2013 berufen worden.
Susanne Gaensheimer hatte für den Deutschen Pavillon auf der 54. Biennale di Venezia 2011 Christoph Schlingensief eingeladen und nach seinem Tod im Sommer 2010 in Zusammenarbeit mit dessen Frau Aino Laberenz und anderen Vertrauten des Künstlers eine Inszenierung seiner Werke im Pavillon realisiert. Dieser Beitrag wurde mit dem Goldenen Löwen für den besten Länderpavillon ausgezeichnet.
Das MMK freut sich sehr über das Vertrauen des Auswärtigen Amtes und auf die Möglichkeit sich wieder mit dem Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig auseinandersetzen zu können. Details zu ihren Planungen werden im Herbst dieses Jahres bekannt gegeben. 

Venedig Biennale 2011

Christoph Schlingensief
Deutscher Pavillon 2011
54. Internationale Kunstausstellung – La Biennale di Venezia
04.06 – 27.11.2011 


"...am Ende will ich sicher sein können, dass meine Arbeit einen sozialen Gedanken hat" (Christoph Schlingensief)

Der Deutsche Pavillon präsentiert im Rahmen der 54. Internationalen Kunstausstellung – La Biennale di Venezia 2011 eine Ausstellung mit Werken von Christoph Schlingensief.

Nach dem Tod von Christoph Schlingensief hat die Kuratorin Susanne Gaensheimer gemeinsam mit Aino Laberenz, Ehefrau und langjährige engste Mitarbeiterin Schlingensiefs, entschieden, das von ihm skizzenhaft angedachte Projekt nicht zu realisieren, sondern bereits existierende Werke im Pavillon zu zeigen. In Zusammenarbeit mit einem Team, bestehend aus langjährigen Weggefährten wie Carl Hegemann, Thomas Goerge, Voxi Bärenklau, Heta Multanen und Frieder Schlaich, und auf der Basis von Gesprächen mit Chris Dercon, Alexander Kluge und Matthias Lilienthal entstand das Konzept für den Pavillon. Die ausgewählten Werke geben einen repräsentativen Einblick in sein vielschichtiges Œuvre und decken insbesondere die Bereiche Theater, Film/Video und Afrika ab.

Im mittleren Hauptraum des Deutschen Pavillons wird die Bühne des Fluxus-Oratoriums Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir installiert, das Schlingensief für die Ruhrtriennale im Jahr 2008 geschrieben hat. In Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir setzt sich Schlingensief aus beinahe intimer Sicht mit dem universellen Thema des “Leben wollen, aber Sterben müssen” auseinander. Die Bühne hat hier mit ihren reichlichen Film- und Videoprojektionen und ihrer Vielzahl von räumlichen und bildhaften Elementen den Charakter einer allumfassenden Rauminstallation.

Im rechten Seitenflügel ist ein Kino eingerichtet, in dem ein Programm von sechs ausgewählten Filmen aus verschiedenen Schaffensperioden abläuft: Menu Total von 1985/86, Egomania von 1986, die Deutschlandtrilogie mit 100 Jahre Adolf Hitler von 1988/89, Das deutsche Kettensägenmassaker von 1990 und Terror 2000 von 1991/92 sowie sein vorletzter Film United Trash von 1995/96. Alle Filme wurden vom Originalmaterial digitalisiert und teilweise restauriert. Das Kino ist während der Öffnungszeiten der Biennale permanent zugänglich und gibt dem internationalen Publikum die Gelegenheit, eine signifikante Auswahl von Schlingensiefs Filmen, zum Teil erstmalig untertitelt, zu sehen.

Der linke Seitenflügel des Pavillons ist dem von Christoph Schlingensief in Afrika gegründeten Operndorf gewidmet, das in der Nähe von Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso entsteht und u.a. eine Schule mit Film- und Musikklasse, Kantine, Krankenstation und das zentrale Festspielgebäude umfasst. Das Operndorf wird unter Leitung von Aino Laberenz und mit dem Architekten Francis Kéré fortgeführt. Neben den Bild- und Dokumentationsmaterialien, die in Afrika bereits entstanden sind, und einem Zusammenschnitt von Via Intolleranza II, Christoph Schlingensiefs letztem Stück, für das er mit Akteuren aus Burkina Faso zusammen gearbeitet hat, wird dieser Bereich des Pavillons auch die Projektion von Panoramaaufnahmen der Umgebung der Baustelle enthalten, die Schlingensief bei einem afrikanischen Filmemacher für den Deutschen Pavillon in Auftrag gegeben hatte.

Die Ausstellung im Deutschen Pavillon entsteht im Auftrag des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland und wird realisiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa).

Sie wird unterstützt vom Goethe-Institut, der AXA Art Versicherung AG und von Freunden des Museum Folkwang, Essen, sowie großzügigen Leihgebern, privaten Freunden und Mäzenen. Medienpartner ist Deutsche Welle DW-TV.

Weitere Informationen unter:

www.deutscher-pavillon.org
www.schlingensief.com
www.kirche-der-angst.de
www.operndorf-afrika.com 

001Christoph Schlingensief, Via Intolleranza II, Uraufführung Kunsten Festival des Arts Brüssel 15.5.2010 Foto: Aino Laberenz


Heute im MMK